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Zysten (Kopfhaut und Körper)

Hautzysten entwickeln sich am häufigsten auf der behaarten Kopfhaut, im Gesicht, am Hals und am Rumpf, können aber grundsätzlich überall am Körper entstehen. Zysten (Epidermoidzysten oder Trichillemalzysten) sind hautfarben, können unterschiedlich gross sein und einen Durchmesser von bis zu ungefähr 5 cm haben.

Was sind Zysten?

Atherome und Trichilemmalzysten sind gutartige Hautzysten. Es handelt sich dabei um eine von einer Hülle umgebene Ansammlung von Hornmaterial (Keratin), die langsam unter der Haut wächst und an der Oberfläche meist eine kleine, dunklere Öffnung (Pore) aufweist.  Epidermale Zysten sind in der Regel schmerzfrei, solange sie nicht unter der Haut platzen und sich nachfolgend entzünden.   

Wann sollte eine Zyste entfernt werden? Indikationen für die Zystenentfernung

Eine Zystenentfernung ist in den folgenden Situation empfohlen: 

  • Bei wiederkehrenden Entzündungen/Infektionen 
  • Bei Schmerzen oder Druckgefühl 
  • An ästhetisch störenden Stellen  
  • An funktionell beeinträchtigenden Lokalisationen 
  • Bei unklarem Befund zur histologischen Sicherung der Diagnose 

Die Atheromentfernung führt in den allermeisten Fällen zu sehr guten kosmetischen und funktionellen Ergebnissen bei insgesamt sehr hoher Patientenzufriedenheit. 

Ablauf der Zystenentfernung

  1. Lokalanästhesie: Das betroffene Areal wird durch die Injektion eines Lokalanästhetikums betäubt, sodass der Eingriff schmerzfrei erfolgen kann. 
  2. Entfernung: Die Zyste wird mitsamt ihrer Kapsel vollständig entfernt, um ein Rezidiv (Wiederauftreten) zu verhindern. 
  3. Wundversorgung: Die Wunde wird sorgfältig versorgt und mit Fäden vernäht. 

Der Eingriff ist minimalinvasiv, dauert in der Regel nur wenige Minuten und erfordert keine stationäre Aufnahme. Die Erholungszeit ist kurz. 

Vorteile der Zystenentfernung

  • Schneller, ambulanter Eingriff unter Lokalanästhesie 
  • Vollständige Entfernung der Kapsel verhindert Rezidive 
  • Rasche Linderung bei Beschwerden 
  • Geringes Komplikationsrisiko der Operation 

Häufig gestellte Fragen zur Zystenentfernung (FAQ)

Der Eingriff erfolgt unter lokaler Anästhesie und ist daher nahezu schmerzfrei. Nach dem Eingriff können leichte Schmerzen oder ein Druckgefühl auftreten, die innerhalb weniger Tage abklingen und bei Bedarf mit Schmerzmedikamenten gut kontrolliert werden können. 

Die Wundheilung dauert in der Regel 1 bis 2 Wochen. Nähte werden nach 7 bis 14 Tagen entfernt, abhängig von der Lokalisation des Eingriffs. Alltagstätigkeiten können direkt nach der Operation wieder aufgenommen werden. In den ersten 1-2 Wochen sollte auf Sport, Freibad und Sauna verzichtet werden. Duschen ist direkt nach der Operation erlaubt. 

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff sind Blutungen, Infektionen und Narbenbildung möglich, jedoch sehr selten. Bei entzündeten Zysten kann die vollständige Entfernung mitunter erschwert sein, da die Kapsel durch die Entzündung brüchig wird und leichter einreißt. 

Die Kostenübernahme hängt von der Krankenkasse und der medizinischen Indikation ab. Im Beratungsgespräch erhalten Sie eine transparente Übersicht über anfallende Kosten. 

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